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Allgemeines zu den Zwergfuchskaninchen
Anfang der siebziger Jahre wurden in der ehemaligen DDR mit der Herauszüchtung von Zwergfüchsen begonnen. Ausgangsrassen waren Fuchskaninchen und Hermelin.
Besonders die Verzwergung und die Verkürzung der Ohren waren ein kompliziertes Unterfangen und erforderten einige Jahre intensive Zuchtarbeit.
Etwas später machten sich auch Züchter in der Bundesrepublik an die Herauszüchtung von Zwergfüchsen. Die Wege, die man beschritt waren die gleichen, wie in der DDR. Die Anerkennung erfolgte 1980 in der damaligen DDR und 1986 in Westdeutschland.
Zuchtziel war ein richtiges Zwergkaninchen im Typ von Hermelin und Farbenzwerge, das jedoch ein langhaariges Fuchskaninchenfell tragen soll, vorerst nur in weiss und havannafarbig.
Zucht der Zwergfuchskaninchen
Die Zucht erfordert einiges Können und vor allen Dingen Geduld. Hier zeigt sich, dass die Zwergfüchse in erster Linie einmal Zwergkaninchen sind.
Ausstellungstiere sind spalterbig. Aus der Paarung solcher Tiere untereinander fallen 25 % reinerbige, aber nicht lebensfähige Zwerge, die bei der Geburt nur etwa halb so schwer sind wie die anderen Jungtiere des Wurfes und kurz nach der Geburt verenden. (Nestkontrolle!) 25 % Nichtzwerge, die an ihren langen Ohren zu erkennen sind und deshalb auch gern von der Züchtern „Langohren“ genannt werden, sowie 50 % mehr oder weniger typische Zwergfüchse. Hinzu kommt noch, dass die Zwergkaninchen nicht für extrem große Würfe bekannt sind.
Bei den Zwergfüchsen dürfte die durchschnittliche Wurfstärke bei Typenhäsinnen bei drei bis vier Jungtieren je Wurf liegen, bei Langohren jedoch höher. Deshalb empfiehlt sich auch, Langohrhäsinnen mit Typen-Zwergfuchsrammlern zu paaren, was auch noch den Vorteil hat, dass keine lebensunfähigen Tiere fallen.
Aufgrund der geringen Wurfstärke und auch der relativ hohen Aufzuchtprobleme bei Zwergkaninchen, sollte man bei dieser Rasse mit deutlich mehr Zuchttieren arbeiten als bei anderen Kaninchenrassen.
Quelle: Deutscher Kleintierzüchter
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